Hödlmoser from Styria

There are some works of art explaining my home country Austria and giving good reasons why I don’t want to live there anymore. First and foremost “Der Herr Karl” from Merz/Qualtinger. Then “Heldenplatz” by Thomas Bernhard. On a more personal tone “Die Wand” by Marlen Haushofer und the great trilogy “Schöne Tage, Schattseite, Die großen Wörter” by my late friend Franz Innerhofer. But if asked, whom I consider myself to be, I usually answer something like: I’m European, then Styrian and then maybe Austrian. In that order. To understand my connection to Styria, one book is essential. “Aus dem Leben Hödlmosers. Ein steirischer Roman” by Reinhard P. Gruber, himself a stoasteirer, born in the same mountain region I come from. Nothing else makes the love/hate relationship to my home more tangible than this novel. And don’t think for one second, Gruber exaggerates in the least. Everything is exactly as he describes it. Nothing more, nothing less.

A very good review from Anne M. Zauner, Literaturhaus Wien, phrases quite correctly thus:

“die steiermark zerfällt aus zufälligkeit, österreich aus notwendigkeit. die resistenz der teile ermöglicht die labilität des ganzen. das ganze existiert nur als labiles ganzes.
steiermak, das ist resistenz.
österreich, das ist labilität.” (S. 6)

“Anhand seines steirischen Prototyps Franz Josef Hödlmoser beweist Reinhard P. Gruber die Überlegenheit des steirischen Menschen gegenüber allen nicht-steirischen In- und Ausländern.”… “Klare Wertvorstellungen und eine gesunde Ethik bestimmen sein Handeln. Im Unterschied zu den Restösterreichern lassen sich Hödlmoser und die Seinen unter keinen Umständen durch außersteirische Einflüsse beirren. Wie sehr diese lokale Verbundenheit die Charakterstärke fördert, zeigt exemplarisch folgende Wirtshausszene aus Köflach, die sich jedoch überall in der Steiermark abspielen könnte.
“köflacher bauer: ‘wouhea beistn tou?’
obersteirischer bauer: ‘neit fa to.’
k. b.: ‘sou schaust a aus, tou bleita troutl!’
o. b.: ‘hoiti papm, du westschtairische oaschsau!’
10 köflacher springen von ihren tischen auf.” (S. 16)

Das weitere Leben Franz Josef Hödlmosers verläuft in geregelten Bahnen. Jede Handlung beweist aufs Neue seine überlegene moralische Geisteshaltung. Unglücklicherweise sind auch die Besten unseres Landes nicht vor dem Schicksal gefeit.”

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13 thoughts on “Hödlmoser from Styria

  1. ^^

    woher bist/kommst denn du?
    XYZ-tal
    so schaust’ auch aus, du blöder trottel
    halt den mund/ das maul, du weststeirische Arschsau.

    vor jahren im vo-ip einen “Ösi” gehabt, dem zu lauschen eine wonne war, der sich auch nicht zu fein war, sich gelegentlich betrunken & ungefragt zur welt & der windrichtung auszulassen, war aber eher ein charakterlich vereinender, ein bindender einfluss auf die leute, denn ein zerstückler & nörgler. schluchtenscheisser & zipflklatscher allesamt… dass das blinde wüten im scherze mir mal derart abgehen würde hätt’ ich nicht gedacht. aber da siehste mal wieder, läuft alles auf benedicks rechtfertigung hinaus, als der noch nicht in den genuß des 3D arguments gekommen war ist er hiermit seine eigne kurskorrektur einräumend vom leder gezogen:


    I may chance have some
    odd quirks and remnants of wit broken on me,
    because I have railed so long against marriage: but
    doth not the appetite alter? a man loves the meat
    in his youth that he cannot endure in his age.
    Shall quips and sentences and these paper bullets of
    the brain awe a man from the career of his humour?
    No, the world must be peopled.

    src

    danke fürs wachrütteln dieser versatzstücke :>>

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    1. gut übersetzt! nur XYZ-tal soll heißen: nicht von da (hier)

      apropos Benedick:
      Nay, mock not, mock not. The body of your
      discourse is sometime guarded with fragments, and
      the guards are but slightly basted on neither: ere
      you flout old ends any further, examine your
      conscience: and so I leave you.

      Exit 😉

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      1. ah ^^ thx 4 clarifying “ned vun doar” hätts leichter für mich gemacht, war aber doch sicher nicht sinn der übung.

        zum benedick, als heranwachsender single mit I was still very fond of gigglish poophumour & saw an allusion 2 foreskin in almost everything he said or kept silent about … 😛

        tmi? ^^

        ere you flout old ends any further,
        examine your conscience

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    2. ach, ‘s hat den alten kommentar geschluckt, den ich nur aus vanitas, nicht aus liebe zum ado, eingestellt hatte. ^^ (erfolgreich ein unschmeichelhaftes Gerücht über mich im netz gestreut: check)

      muss mir seine überzeichnungen – den sommer über – noch mal auf der zunge zergehen lassen. aber erst den heroinschinken. da ists ja schon bei den zäpfchen, die mich schon im film so meschugge gemacht haben. verlustangst vs hold on tight-laxatives … :>>

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      1. womit sich der bogen wieder trefflich von explosive diarrhea zu 3D excuses spannt. wobei zweiteres, wie wir wissen, lediglich 1 x per konversation gilt. von ersterem mag ich nix hören. von deiner stimme aber schon.
        nachdem ich zu doof bin, meine zu technisch zu transportieren, hier drei (v)ersatzstücke zu vanitas:

        was, btw, meinst du mit dem heroinschinken? ich steh auf der leitung

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      2. die san francisco nachbebenfahrt ist ja mal beeindruckend, hat mich in der machart an die nachwende aufzeichnungen der potsdamer tramstrecken erinnert (da wird stationsweise das netz abgefahren, auch hier ist die systematsche zerstörung schrecklich anzuschaun^^). meine das in SF war auch ausm cable car aufgenommen, nich?

        das felliniteil mit samt der “würdenträger”schaulauferei, endet bei mir immer vorzeitig in der Forderung nach gottvertrauen, besonders wenns hinter kugelsichrem glas, ausm papst roller von dritten eingefordert wird ^^

        heroinschinken meint das buch trainspotting, das zu lesen ich im begriff bin, dessen verfilmung vor jahren großen eindruck auf mich gemacht hatte, von dem ich lange glaubte, es zu lesen würde mir den eindruck des films auf mein leben irreparabel verziehen, darin besonders eine toilettenszene, die, so du film/buch nicht kennst hier von mir gelinkt, als möglicher spoiler nicht angeklickt werden sollte.^^

        heroinschinken ist auch ein neologismus in anspielung aufs welsche machwerk, den ich hier unterm eintrag eines blog pals verwendet habe 😉

        abhilfe zum transport der stimme kann ein usb headset (die haben ne integrierte soundkarte, die störts wenig was sonst so läuft ^^) & ein beliebiger freeware recorder schaffen, no23 recorder tats für mich in dem fall ^^

        fühl dich aber nicht genötigt, mich sprangs nur aufgrund einer erinnerungsbedingten belustigung in dem moment an :>>

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      3. ah, trainspotting, Irving. Ich habe das buch und wollte immer mal den film sehen. des akzentes wegen.
        danke für die rec-tips. hab ich alles nicht. und wer will schon stoasteirisch rezitiert hören 😉

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  2. OmG… und ich dachte immer, wir preußen und die bayern, das wäre schlimm.

    österreich war für mich immer österreich. und der haider war irgendsowas wie eine geschwulst am ansonsten netten österreich. und das war´s… aber wenn ich das richtig verstehe, habt ihr auch eure bayern… und preußen, nur das sie bei euch anders heißen :>> naja, man lernt nie aus 😉

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    1. frag erst mal, was die rest-ösis von den preußen, die steirer von den bayern, die steirer von den kärntnern und alle miteinand’ von den burgenländern halten. und es wird noch kleinteiliger: der steinsteirer hält nix vom weinsteirer usw. usf. am ende mögen wir uns selber nicht. das nennt man dann granteln. siehe thomas bernhard

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