soliloquy

Reading up someone elses blog entry, I came to think about soliloquy. Well aware, that I am prone to talk to myself a lot. When I am alone and even at work in my office. Constantly in my head, with just the voice off. My staff frequently ask “are you talking to me or to yourself?” Most of the time it will be to myself. At least thus I always get to talk to an understanding, caring and clever counterpart. Which is not always the case when adressing someone else. Hardly ever the statement “it was good to talk to you again” is truer than when talking to oneself. But back to serious: I find it easier to cope with whatever my mind is busy with, if I can discuss it inwardly. As most of the time I have to ponder things and mull a little over them, formulating thoughts into uttered or not uttered words, terms, descriptions, sentences helps me to form opinions. Maybe this is the way, any yet unformed thought or idea becomes more real, put together, instantiated. Nonpoint, porous fragments fall into place and become solid. Real. Expressable. Maybe blogging is just the next level of soliloquy. And maybe Wittgenstein was right: “Whereof one cannot speak, thereof one must be silent.”

lemonsbdance
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5 thoughts on “soliloquy

  1. Kam mir dazu gerade in den Sinn:

    Früher dachte ich, daß Menschen, die auf der Straße oder an anderen öffentlichen Orten ständig vor sich hin brabbeln, “voll Banane” sind, “einen Riß in der Schüssel haben”, “nicht ganz knusper” sind. Heute nennt man das Headset!

    Aber im Ernst:

    So ein Selbstgespräch kann doch wirklich sehr konstruktiv sein, wenn kein pathologischer Befund vorliegt. Man gibt ja nicht unbedingt Laute dabei von sich. Man nennt es auch überlegen, nachdenken. Tun wir das nicht ständig? Jedenfalls sollte es so sein!

    Ich kann mich noch deutlich an PC-lose Zeiten erinnern. Briefe schreiben z.B. Da habe ich mir wirklich genau überlegt, was ich zu Papier bringen möchte, allein schon, um nicht immer wieder von vorn beginnen zu müssen. Ich nenne es “produktive Faulheit”. Am PC freilich ist das viel einfacher. Man kann schnell mal ohne Reue einen Gedankenblitz aufschreiben, allein schon, um ihn nicht wieder zu vergessen. Ausformulieren geht dann ganz unkompliziert. Berge von Papier habe ich inzwischen eingespart! Mir geht es aber immer noch so, daß ich manchmal gar nicht so schnell schreiben kann, wie mir die Gedanken zufliegen… Schön, daß ich mit mir darüber sprechen kann!

    Man stößt aber auch, situationsbedingt, schnell mal das böse “S”- oder “F”-Wort aus. Zählt das auch dazu?

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    1. Gerade kam mir in den Sinn: “Michael”, dachte ich, ich sage nämlich “Du” zu mir, also “Michael, eigentlich könntest Du Deinen Kommentar auch posten.”

      “Und was meint die Blog-Autorin dazu? Hast Du ´ne Idee geklaut?”

      “Nöö, ist doch mein Text!”

      “Mach´ doch einfach”, hast Du mir vermutlich telepathisch mitgeteilt.

      Ich tu´s! ;D

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